Freitag, 27. November 2015

Fütterung von Mr. Fledermäuschen und Mrs. Mauseohr.

Entgegen der meist vorherrschenden Norm bei der Hundefütterung das Futter hinzustellen, und wenn die Hunde weg gehen das Futter wegzunehmen, läuft bei uns die Fütterung ganz nach Intuition einer Katzenfrau. Die Katzenfrau ist nämlich das Frauchen, bzw. die Hundemama der beiden Süssen. Die Jenige, die hier schreibt. ;)

Schon lange hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich einen Hund haben möchte, denn die Gründe waren vielfältig und lagen auf der Hand. Viele Bücher habe ich vorher gewälzt, viel in Hundegruppen gelesen, aber wirklich geholfen hat mir eigentlich nur ein ganz dicker Wälzer im Buchladen. Wie das so ist will man ja alles richtig machen, und ich bin so, dass ich gern auch mal andere Meinungen anhöre, dann aber doch mein Ding mache, eben so wie es für mich passt, und für meine Tiere.

Schon als Maxi Ende März bei uns einzog habe ich mit der Nassfutter-Fütterung begonnen. Die alte Besitzerin hatte mir zwar Trockenfutter für Maxi mitgegeben, aber das reichte ewig, denn unser kleiner schwarzer Freund mag Trockenfutter nur wenn es nicht anders geht. Das schlechtere Futter mochte er lieber, und das von der Qualität hochwertigere vertrug er nicht. Super dachte ich mir. Also fingen wir an mit pro Mahlzeit 100 Gramm, denn er konnte ein bissl auf den Rippen gebrauchen. Sein Fell wirkte schon zu Anfang wie ein kleines Fellknäul, aber nach dem ersten Mal baden bekam ich einen Schreck. Zwei Mal am Tag bekam er dann Nassfutter, wenn möglich nicht zu genau gleichen Zeiten, weil mir das etwas den Druck nahm. Irgendwann stellte er sich selbst um, und wollte morgens nur noch ganz wenig fressen, das war so etwa mit 11 Monaten. Also bekam er ab da morgens nur noch so 50 Gramm und abends mehr, und zwischendurch hatten wir immer Leckerchen in Form von Trockenfutter dabei.

Dann kam Ende August die kleine Mrs. Mauseohr dazu, und nun musste ich mir überlegen wie ich die beiden jetzt füttere. Maddy erst 7 Monate brauchte definitiv noch mehr Fütterungen über den Tag verteilt. Bei ihr musste ich mich erst langsam an die Menge rantasten, aber schnell merkten wir, dass die kleine Maus richtig gut frisst, gern aber zwischendurch nascht. Von den Katzen sowieso gewöhnt, und von einigen Yorkshire Terrier Besitzern auch schon mal gelesen, stellte ich ab da immer einen Napf mit einer Hand voll Trockenfutter bereit, an dem sich die kleine Maus bedienen konnte wenn sie wollte. Maxi wollte partout nicht an diesen Napf gehen, obwohl er bei den Katzen doch gern mal klaute. Also fütterte ich ihn jetzt zwischendurch mit der Hand aus diesem Napf anstatt aus der Leckerlie Dose, damit er sah, er darf da auch dran gehen. Jetzt ist Maddy bereits 3 Monate und 1 Woche bei uns, und auch Maxi geht gern zwischendurch mal an den Trockenfutternapf, und das sogar ohne das ich ihn vorher "anfüttern" muss. Er scheint begriffen zu haben was ich von ihm will, und das freut mich, weil es mir ein bisschen Luft verschafft, und er und Maddy nicht zu stopfen brauchen.

Zwischenzeitig neigte Princessi dazu Maxi zu kontrollieren, so dass er ihr teils sein komplettes Futter überlassen hätte, also vor allem beim Nassfutter. Ich füttere, nehme ich an etwas unkonventioneller als andere Menschen, da ich oft Schmerzen habe. Ich setze mich in meinem Zimmer auf mein Bett, die beiden machen Sitz vor mir, und sehen wie ich das Futter in die beiden Schalen verteile. Beide bekommen jetzt gleich viel Nassfutter, zwei Mal am Tag eine etwa 75 Gramm Portion, und über den Tag genau wie über die Nacht können sie sich beide am Trockenfutter bedienen so wie sie möchten. Das klappt jetzt ganz gut, und die kleine Lady habe ich innerhalb von einem Tag wieder ins Lot bekommen. Manchmal hat sie zwar noch Anwandlungen das ihr alles gehört, aber das ist nach einem "Cessi" (ihr Kosename) auch schon wieder geklärt.

Für mich und die Hunde ist es so am stressfreisten, und ich freue mich, dass ich gestern erst eine Seite gefunden habe, wo ein Tierarzt genau das beschrieben hat, und so im Prinzip meiner Intuition recht gegeben hat. Denn so ist die Gier kleiner (wir haben auch keine festen Fütterungszeiten, so können sie nicht auf der Matte stehen und drauf bestehen jetzt sofort oder es knallt), bzw. gar nicht erst vorhanden, und es ist mit meinen ganzen eigenen Problemen stressfreier für mich, und auch für die Tiere. :)

Ich denke, jeder sollte für sich selbst schauen welche Fütterungsart für ihn die richtige ist, aber für uns passt es genau so, entgegen aller Stimmen, die sagten, Hunde würden sich vollstopfen bis nichts mehr geht wenn man das Futter stehen lässt. Nein, das ist einfach eine Sache der Gewöhnung denke ich.


Mittwoch, 11. November 2015

Maddy wird erwachsen. 10 Monate.

Jetzt haben wir so lange gehibbelt und gewartet, und kurz vor dem 10 monatigem Geburtstag von der kleinen Maddy ging es los, Maddy ist das erste Mal läufig.

Ungefähr am 1.11.2015 hab ich gemerkt die Maus ist etwas anders. Wenn ich raus bin hat sie so geschimpft, das kannte ich nicht so von ihr. Das ging dann auch die nächsten Tage so weiter, bis sie mir Freitag morgens 5 Mal ins Bett gepieselt hat, und ich zuerst daran dachte sie hat eine Blasenentzündung. Stefan meinte dann gleich, "oder ist sie vielleicht jetzt läufig?". Ich hab auf FB gepostet das ich mir Sorgen mache, und es kamen auch gleich Antworten, natürlich -> geh zum Arzt. War noch sehr früh, also hatte ich noch Zeit die Symptome zu googlen, was ich dann auch tat. Da kam dann gleich wie ich nur könnte, und blablabla. Ich hatte nicht das Gefühl es ging Maddy schlecht, es war ein diffuses Gefühl, aber ich glaubte nicht mehr an eine Blasenentzündung. Eine Bekannte fragte ich wie es bei ihren Mäusen immer war, und dann drehte ich das Mäuschen auf den Rücken, und da ihre kleine Schnecke ziemlich angeschwollen war, war ich mir recht sicher das es jetzt eben soweit ist. Am selben Abend, das war am 6.11.2015 fing sie dann auch schon leicht an zu bluten. Somit war klar, ich hab richtig gehandelt und entschieden, und jetzt heißt es abwarten wie es ihr geht. Sie ist recht ruhig, zu Maxi wieder ein kleines bisschen zickig, aber halb so wild. Sie will nur kuscheln und schlafen schlafen schlafen. Ansonsten ist sie recht ruhig und lieb, nur Mama soll bitte nicht weg gehen, das hält sie gerade nicht aus, selbst die kleinen Runden hält sie nicht aus, sie weint ganz doll, also nehme ich sie fast immer mit. Das Problem ist nur das Maxi gern mal vergisst was er eigentlich draußen wollte wenn sie dabei ist, aber anders geht es jetzt gerade nicht. Wir haben jetzt also ca. 5 Tage ihrer Läufigkeit geschafft, und ich bin gespannt wie lange es bei ihr dauert.

Heute ist nun außerdem der 10 Monatige der kleinen Maus, denn sie kam am 11.1. auf die Welt. Wenn sie reden könnte, frage ich mich, was sie dann wohl sagen würde. In 10 Tagen ist sie schon drei Monate hier, die letzte Rate würde ich gern bezahlen, aber die Züchterin hat sich noch nicht wieder gemeldet. Den EU-Pass hole ich dann direkt ab wenn ich zahle, vorher gibt es die letzte Rate nicht. Sie hat seit Anfang an mit in meinem Bett geschlafen, und das macht sie nach wie vor so, kann es mir ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Ihr Körbchen wird dann benutzt, wenn sie ihre Ruhe möchte, aber oft krabbelt sie mir auch nach wie vor in den Hals, sie liebt Körperkontakt, und sie liebt mich. <3

Mittlerweile freut sie sich auch wenn Stefan kommt, und ich bin heilfroh, dass sich das noch so positiv entwickelt hat. Sie vermisst ihn nicht so wie Maxi, aber sie ist halt auch durch und durch Mamakind. <3 Mein kleines Mädchen. :)

Ich bin so froh, dass die Prinzessin auch da ist, sie ist ein liebes freches Mäuschen, das super gut auf mich hört.

Happy 10 Monatiges mein kleines Schatzilein. <3
In Liebe deine Mama. :)