Mittwoch, 30. März 2016

1 Jahr mit dir mein Herzenshund - mein kleines schwarzes Hundeherz.

Vor über einem Jahr haben wir uns entschieden einen kleinen Yorkshire Terrier aufzunehmen. Einen kleinen wundervollen schwarzen Hund. Die Geschichte war rührseelig, und das Bild hatte mich direkt gefangen genommen. Ich wollte diesen oder keinen, und am 30.03.2015 war es soweit. Maxi Fledermäuschen zog bei uns ein.
Wir mussten ein paar Hürden nehmen, die ich aber immer wieder für ihn überwinden würde, denn bei uns schien das Leben grad rückwärts zu laufen, ob gesundheitlich oder sozial, ich war am Tiefpunkt angekommen. Meine letzte Kraft wollte ich in einen Hund stecken, mit der Hoffnung, endlich wieder mehr am Leben teilzunehmen.
Mit Hilfe von Stefan wurde mein Traum war. Als wir bei Maxi seinem alten Zuhause ankamen, betrat ich zuerst die Wohnküche wo er und seine grosse Freundin war. Er kam mir direkt freudig entgegen gelaufen und schleckte mir fröhlich die Hand. <3 Mein erster Kontakt zu meinem ersten eigenen Hund. Was für eine Gefühlsexplosion.
Stefan betrat hinter mir den Raum, das alte Frauchen gab ihm Maxi direkt in die Arme, und ich sah Herzchen in seinen Augen, und Schmetterlinge umtanzten ihn. Etwas was ich bei Stefan zuvor nie erlebt hatte.

Seit einem Jahr begleitet mich auf Schritt und Tritt mein kleines schwarzes Hundeherzchen. Jeden Tag macht er zu einem besseren, und wenn er bei mir ist fühl ich mich wenigstens nicht ganz sinnlos. Ein Blick in seine Augen, und ich weiss seine Liebe ist ehrlich und rein. Nicht so wie die von vielen möchtegern Freunden.

Ich wünsche mir, und uns ein langes wuffeliges Zusammensein, ganz viele wunderschöne Tage, Wochen, und Monate. Natürlich wünsche ich mir das diese Zeit nie endet, und auch wenn du im Leben deines alten Frauchen keine Rolle mehr spielst, bei mir hast du dein Zuhause für immer gefunden, denn du wohnst in mir, in meinem Herzen. <3 Du bist mein Seelenhund kleiner schwarzer Schatz. <3








Du hast dich in diesem Jahr zu einem wundervollen Begleiter, lieben treuen Freund entwickelt. Soviele Stimmen die gegen uns waren habe ich versucht einfach zu ignorieren. Ich hab alles so gemacht, wie meine innere Stimme es mir sagte, und genau das hat uns zu einem starken wunderbaren Team gemacht mein Schatz. Vom ersten Moment an hast du mich adoptiert, und wenn du magst schläfst du in meinem Bett, und das liebe ich so sehr. :)
Der erste eigene Hund ist etwas ganz Besonderes, schnell wurde mir das klar, und immer wenn ich daran denke, springt mein Herz wieder höher. Wieviele Menschen haben mich wohl schon in diesem einen Jahr nur wegen dir allein angesprochen? Und das obwohl schwarze Hunde sonst sehr gemieden werden. Du bist einfach zauberhaft, lieb, lächelst freundlich, und ich weiss, dass ich mich immer auf dich verlassen kann. <3 Danke das du du bist. Danke dass du bist wie du bist. Du bedeutest mir die Welt, und ich weiss im Moment nicht wie meine sich ohne dich weiter drehen soll. Herzenskind, Herzenshund. <3 Du bist mein Alles. <3 Das Kind was ich mir so lange gewünscht hab, was mir aber in menschlicher Form nicht vergönnt gewesen ist. Wer jetzt schreit "ohhh die vermenschlicht ihre Hunde ja", sei es drum, so ist es halt. Er ist halt eins meiner Fellkinder, und ich glaube nicht, dass es auch nur einem schlecht damit geht.





In Liebe deine Hundemami <3 :) 

Freitag, 27. November 2015

Fütterung von Mr. Fledermäuschen und Mrs. Mauseohr.

Entgegen der meist vorherrschenden Norm bei der Hundefütterung das Futter hinzustellen, und wenn die Hunde weg gehen das Futter wegzunehmen, läuft bei uns die Fütterung ganz nach Intuition einer Katzenfrau. Die Katzenfrau ist nämlich das Frauchen, bzw. die Hundemama der beiden Süssen. Die Jenige, die hier schreibt. ;)

Schon lange hatte ich mir in den Kopf gesetzt, dass ich einen Hund haben möchte, denn die Gründe waren vielfältig und lagen auf der Hand. Viele Bücher habe ich vorher gewälzt, viel in Hundegruppen gelesen, aber wirklich geholfen hat mir eigentlich nur ein ganz dicker Wälzer im Buchladen. Wie das so ist will man ja alles richtig machen, und ich bin so, dass ich gern auch mal andere Meinungen anhöre, dann aber doch mein Ding mache, eben so wie es für mich passt, und für meine Tiere.

Schon als Maxi Ende März bei uns einzog habe ich mit der Nassfutter-Fütterung begonnen. Die alte Besitzerin hatte mir zwar Trockenfutter für Maxi mitgegeben, aber das reichte ewig, denn unser kleiner schwarzer Freund mag Trockenfutter nur wenn es nicht anders geht. Das schlechtere Futter mochte er lieber, und das von der Qualität hochwertigere vertrug er nicht. Super dachte ich mir. Also fingen wir an mit pro Mahlzeit 100 Gramm, denn er konnte ein bissl auf den Rippen gebrauchen. Sein Fell wirkte schon zu Anfang wie ein kleines Fellknäul, aber nach dem ersten Mal baden bekam ich einen Schreck. Zwei Mal am Tag bekam er dann Nassfutter, wenn möglich nicht zu genau gleichen Zeiten, weil mir das etwas den Druck nahm. Irgendwann stellte er sich selbst um, und wollte morgens nur noch ganz wenig fressen, das war so etwa mit 11 Monaten. Also bekam er ab da morgens nur noch so 50 Gramm und abends mehr, und zwischendurch hatten wir immer Leckerchen in Form von Trockenfutter dabei.

Dann kam Ende August die kleine Mrs. Mauseohr dazu, und nun musste ich mir überlegen wie ich die beiden jetzt füttere. Maddy erst 7 Monate brauchte definitiv noch mehr Fütterungen über den Tag verteilt. Bei ihr musste ich mich erst langsam an die Menge rantasten, aber schnell merkten wir, dass die kleine Maus richtig gut frisst, gern aber zwischendurch nascht. Von den Katzen sowieso gewöhnt, und von einigen Yorkshire Terrier Besitzern auch schon mal gelesen, stellte ich ab da immer einen Napf mit einer Hand voll Trockenfutter bereit, an dem sich die kleine Maus bedienen konnte wenn sie wollte. Maxi wollte partout nicht an diesen Napf gehen, obwohl er bei den Katzen doch gern mal klaute. Also fütterte ich ihn jetzt zwischendurch mit der Hand aus diesem Napf anstatt aus der Leckerlie Dose, damit er sah, er darf da auch dran gehen. Jetzt ist Maddy bereits 3 Monate und 1 Woche bei uns, und auch Maxi geht gern zwischendurch mal an den Trockenfutternapf, und das sogar ohne das ich ihn vorher "anfüttern" muss. Er scheint begriffen zu haben was ich von ihm will, und das freut mich, weil es mir ein bisschen Luft verschafft, und er und Maddy nicht zu stopfen brauchen.

Zwischenzeitig neigte Princessi dazu Maxi zu kontrollieren, so dass er ihr teils sein komplettes Futter überlassen hätte, also vor allem beim Nassfutter. Ich füttere, nehme ich an etwas unkonventioneller als andere Menschen, da ich oft Schmerzen habe. Ich setze mich in meinem Zimmer auf mein Bett, die beiden machen Sitz vor mir, und sehen wie ich das Futter in die beiden Schalen verteile. Beide bekommen jetzt gleich viel Nassfutter, zwei Mal am Tag eine etwa 75 Gramm Portion, und über den Tag genau wie über die Nacht können sie sich beide am Trockenfutter bedienen so wie sie möchten. Das klappt jetzt ganz gut, und die kleine Lady habe ich innerhalb von einem Tag wieder ins Lot bekommen. Manchmal hat sie zwar noch Anwandlungen das ihr alles gehört, aber das ist nach einem "Cessi" (ihr Kosename) auch schon wieder geklärt.

Für mich und die Hunde ist es so am stressfreisten, und ich freue mich, dass ich gestern erst eine Seite gefunden habe, wo ein Tierarzt genau das beschrieben hat, und so im Prinzip meiner Intuition recht gegeben hat. Denn so ist die Gier kleiner (wir haben auch keine festen Fütterungszeiten, so können sie nicht auf der Matte stehen und drauf bestehen jetzt sofort oder es knallt), bzw. gar nicht erst vorhanden, und es ist mit meinen ganzen eigenen Problemen stressfreier für mich, und auch für die Tiere. :)

Ich denke, jeder sollte für sich selbst schauen welche Fütterungsart für ihn die richtige ist, aber für uns passt es genau so, entgegen aller Stimmen, die sagten, Hunde würden sich vollstopfen bis nichts mehr geht wenn man das Futter stehen lässt. Nein, das ist einfach eine Sache der Gewöhnung denke ich.


Mittwoch, 11. November 2015

Maddy wird erwachsen. 10 Monate.

Jetzt haben wir so lange gehibbelt und gewartet, und kurz vor dem 10 monatigem Geburtstag von der kleinen Maddy ging es los, Maddy ist das erste Mal läufig.

Ungefähr am 1.11.2015 hab ich gemerkt die Maus ist etwas anders. Wenn ich raus bin hat sie so geschimpft, das kannte ich nicht so von ihr. Das ging dann auch die nächsten Tage so weiter, bis sie mir Freitag morgens 5 Mal ins Bett gepieselt hat, und ich zuerst daran dachte sie hat eine Blasenentzündung. Stefan meinte dann gleich, "oder ist sie vielleicht jetzt läufig?". Ich hab auf FB gepostet das ich mir Sorgen mache, und es kamen auch gleich Antworten, natürlich -> geh zum Arzt. War noch sehr früh, also hatte ich noch Zeit die Symptome zu googlen, was ich dann auch tat. Da kam dann gleich wie ich nur könnte, und blablabla. Ich hatte nicht das Gefühl es ging Maddy schlecht, es war ein diffuses Gefühl, aber ich glaubte nicht mehr an eine Blasenentzündung. Eine Bekannte fragte ich wie es bei ihren Mäusen immer war, und dann drehte ich das Mäuschen auf den Rücken, und da ihre kleine Schnecke ziemlich angeschwollen war, war ich mir recht sicher das es jetzt eben soweit ist. Am selben Abend, das war am 6.11.2015 fing sie dann auch schon leicht an zu bluten. Somit war klar, ich hab richtig gehandelt und entschieden, und jetzt heißt es abwarten wie es ihr geht. Sie ist recht ruhig, zu Maxi wieder ein kleines bisschen zickig, aber halb so wild. Sie will nur kuscheln und schlafen schlafen schlafen. Ansonsten ist sie recht ruhig und lieb, nur Mama soll bitte nicht weg gehen, das hält sie gerade nicht aus, selbst die kleinen Runden hält sie nicht aus, sie weint ganz doll, also nehme ich sie fast immer mit. Das Problem ist nur das Maxi gern mal vergisst was er eigentlich draußen wollte wenn sie dabei ist, aber anders geht es jetzt gerade nicht. Wir haben jetzt also ca. 5 Tage ihrer Läufigkeit geschafft, und ich bin gespannt wie lange es bei ihr dauert.

Heute ist nun außerdem der 10 Monatige der kleinen Maus, denn sie kam am 11.1. auf die Welt. Wenn sie reden könnte, frage ich mich, was sie dann wohl sagen würde. In 10 Tagen ist sie schon drei Monate hier, die letzte Rate würde ich gern bezahlen, aber die Züchterin hat sich noch nicht wieder gemeldet. Den EU-Pass hole ich dann direkt ab wenn ich zahle, vorher gibt es die letzte Rate nicht. Sie hat seit Anfang an mit in meinem Bett geschlafen, und das macht sie nach wie vor so, kann es mir ohne sie gar nicht mehr vorstellen. Ihr Körbchen wird dann benutzt, wenn sie ihre Ruhe möchte, aber oft krabbelt sie mir auch nach wie vor in den Hals, sie liebt Körperkontakt, und sie liebt mich. <3

Mittlerweile freut sie sich auch wenn Stefan kommt, und ich bin heilfroh, dass sich das noch so positiv entwickelt hat. Sie vermisst ihn nicht so wie Maxi, aber sie ist halt auch durch und durch Mamakind. <3 Mein kleines Mädchen. :)

Ich bin so froh, dass die Prinzessin auch da ist, sie ist ein liebes freches Mäuschen, das super gut auf mich hört.

Happy 10 Monatiges mein kleines Schatzilein. <3
In Liebe deine Mama. :)


Sonntag, 25. Oktober 2015

Zeit verfliegt wie im Flug.

Ladies first! Unser kleines Prinzesschen Melodie Madeline bereichert unser Leben nun schon 2 Monate, am 21.10.2015 war wieder Stichtag, und sie macht sich so wunderbar. Natürlich bleibt sie, ganz gegen diese blöden Unkenrufe zum Trotz. Sie lernt jeden Tag so wunderbar von ihrem grossen Freund Maxi, und auch wenn sie anfänglich schüchtern wirkt ist sie unser kleiner Wirbelwind. Sie will die Grosse sein, und das zeigt sie auch. Sie verteidigt mich genauso wie das Essen, aber nicht nur ihrs, sondern auch meins. *gg* Ist sie nicht lieb? Maxi lässt sie normaler Weise in Ruhe essen, die kurze Phase wo sie ihn auch wegjagen wollte war in 1,5 Tagen Geschichte. Bei Leckerchen ist sie gern die erste, und ich bin mir nicht 100 % sicher, aber ich glaube sie isst auch etwas mehr als Maxi über den Tag verteilt. Sie ist bestimmt schon 5cm von der Rückenlänge gewachsen, wenn nicht sogar schon mehr. Ihre Beinchen waren von Anfang an ja höher als die vom kleinen Mann, und so ist kaum Unterschied zwischen ihnen. Das hätten wir nicht gedacht als wir sie geholt haben, denn die Dame von der wir sie haben meinte sie bleibt vermutlich so. Klar, sie ist zierlicher, und wird auch niemals ein grosser Yorki, aber so ist es uns ganz recht wie es jetzt geworden ist, und wir lassen uns überraschen wie sie am Ende aussehen wird. <3 Ich nehme mal an ihr Gewicht wird sich etwa bei 2kg einpendeln, aber das ist ok.
Die Maus schläft immer noch jede Nacht mit in meinem Bett, und sie hatte zu ihrem ersten Monatstag einen Korb aus Weide bekommen mit schönen weichen Kissen, sie liebt ihn, und wenn sie ganz ihre Ruhe haben will legt sie sich da hinein. Er steht gleich neben meinem Kopf, und sie nimmt ihn unglaublich gern an. Auf den Boden legt sich Prinzesschen eigentlich nie, bisher habe ich das nur ein einziges Mal mitbekommen für ca. 5 Minuten. ;) Am liebsten liegt sie aber immer noch auf mir, und ich liebe es genauso sehr wie sie. <3 Es ist so schön das sie so eine Kuschelmaus ist. Ihre Liebe genieße ich jeden Tag, und sie schleckert mich jetzt auch immer öfter ab. Ich glaube sie hat erkannt das Maxi mir das als Dank "gibt". Ihre kleine süsse Minizunge ist so putzig, und sie ist so unsagbar vorsichtig. Sie ist einfach meine kleine Zaubermaus. <3
Was man merkt, sie ist in die Pubertät gerutscht, wird manchmal etwas zickig, aber nicht gegen mich, eher gegen den Papa. *gg* Oder Maxi.
Beim Spielen ist sie noch etwas grob, so dass ich ab und an gern mal eingreife, denn Maxi tut es dann weh, und er fiepst dann ganz weinerlich, dabei fordert der Grosse sie aber immer wieder zum Spielen auf.
Wie der Zahnstand ist weiss ich nicht, aber wir haben entschieden mindestens bis sie ein Jahr ist zu warten. Sie bekommt jetzt oft harte Knabbersachen, und da sie sie liebt, hoffe ich, dass sie die Zähnchen vielleicht noch so verliert. Ich möchte sie ungern in Narkose legen lassen, sie ist doch so winzig. :( Da war Romeo (Birmchen-Kater) ja sogar schon schwerer bei seiner Op, glaube ich.
Romeo darf sie mittlerweile sogar auch Nasenbusseln, Bella ist ihr weiterhin suspekt, weil sie sich nicht für die Hundchen interessiert. Nur für ihr Futter, und dann bellt die kleine Maus eben doch mal los, weil das ja nun wirklich nicht für sie ist.
Ich bin froh das sie nun auch bei uns wohnt, und ich habe das Gefühl, für mich hat sie meine kleine Familie komplett gemacht. <3

Maxi, mein Herzenshund, mein Seelenhund. Er kam, sah und siegte, oder so ähnlich. Wenn ich in seine kleinen schwarzen Kulleraugen schaue, die mich immer so freundlich anlächeln, auch wenn er mal Unsinn macht, wie kann ich ihm dann böse sein? Er hat sich in mein Herz gelächelt und geschleckt vom ersten Augenblick, und am 31.10.2015 ist er schon 7 Monate bei uns. Eben hatte ich ihn im Arm und hab ihn gestreichelt. Ich glaube, dieser Wuffi könnte keiner Fliege was zu leide tun, dabei weiss ich, dass er schon auch mal bellt. Er ist so lieb zu mir, und ich weiss unsere Herzen schlagen im Takt. Ich schaue ihn an, und es ist um mich geschehen. Er ist mein Schatten, der am liebsten immer bei mir wäre. Wenn ich mal ohne ihn weg gehe und mich abholen darf zeigt er mir wie gross seine Liebe zu mir ist. Nach wie vor kann ich nicht verstehen wie man ihn abgeben konnte. Er ist sooo lieb, und leider meldet sich sein altes Frauchen auch nicht mehr. Schade, aber so ist es eben. Mich macht es trotzdem traurig, egal was der Grund ist, alle Möglichkeiten wären doof.
Der grosse Schatz hat sich super entwickelt, hat seine ängstliche Phase hinter sich gelassen, und ist oftmals zu mutig bei grossen Hunden. Aber mein Bein wird immer sein Schutz bleiben, denn wenn es doch mal nicht so wie geplant ist, versteckt er sich wieder bei mir. So ein Schlawiner. Er fängt mit keinem Tier Streit an, er will alle lieb haben, egal ob Hund oder Katze. Sein Charakter ist traumhaft, und er ist so ein typischer Hund der einfach nur geliebt werden will, und mit seiner Art kann man das auch einfach nur.
Seit es kälter geworden ist schläft er auch wieder fast ständig im Bett, und ich liebe es die Wärme von ihm zu spüren.
Weiterhin zeigt er an wenn er raus will/muss, das macht es praktisch einfach, weil er mich auch wach macht. Theoretisch haben wir keine festen Gassirunden, und auch die Länge ist nicht immer gleich. Ich passe das nach seinen Bedürfnissen an, auch wenn mich Stefan dafür des Öfteren mal rügt. Aber das ist mir egal, denn wenn ich muss gehe ich auch auf's Klo.
Er liebt es von mir hinter den Ohren gekrault zu werden, oder wenn ich ihn in den Arm nehme wie ein Baby. <3 Ach er ist einfach wunderbar. Seit er in mein Leben gekommen ist komme ich endlich wieder mehr raus, und ich habe das Gefühl, dass meine Depressionen minimal besser geworden sind. Er ist mein Antidepressiva, das beste was mir je passieren konnte.
Seine kleine Freundin Maddy liebt er genauso doll wie mich, und das vom ersten Tag. Mein Wunsch war Maddy für ihn als Spielgefährtin wenn wir keine anderen Hunde treffen da zu haben, und es ist so wunderbar wenn die Mäuse spielen. Yorkis haben doch ihre ganz eigene Art zu spielen und das ist soooo putzig. Ausserdem ist er für die kleine Maus ein gutes Vorbild, sie lernt so schnell von ihm.

Als ersten Hund so ein zauberhaftes Tier zu bekommen, war für mich das Beste was mir passieren konnte. Meine lange Recherche in Büchern und im Internet hat sich ausgezahlt, und ich habe für mich die perfekte Rasse gefunden. Ich bereue meine Entscheidung keine Sekunde, und ich liebe diese beiden Minischätze so sehr. Mittlerweile frage ich mich, ob ich wohl doch kein reiner Katzenmensch bin? ;) Die Hundchen sind beide bei mir, und sie sehen mich als ihren "Rudelführer" (jaja, ich weiss das ein Rudel nicht nur zwei Hunde sind, aber wenn ich uns und die Katzen und Hasen dazu zähle sind wir schon eins :P).

Es ist perfekt so wie es ist, auch wenn der Rest im Leben drunter und drüber geht, die beiden Mäuse lassen jeden Tag die Sonne in meinem Herz scheinen, und dafür bin ich so unglaublich dankbar. <3 <3 <3

In Liebe eure Mama. <3 :) 

Montag, 21. September 2015

1 Monat mit Melodie Madeline.

Die kleine Hundelady ist jetzt seit einem Monat Mitglied unserer Familie, und sie hat sich in Windeseile in mein Herz gekuschelt.

Die Zusammenführung mit den anderen Tieren war wie immer ein Kinderspiel, daher muss es so sein, dass es mit an mir liegt wie ich das Ganze angehe. Meinen Tieren steht es frei wo sie schlafen, sie haben mehrere Körbchen und Bettchen die direkt für sie sind, sie dürfen aber auch mit im Bett schlafen. Maddy zieht es seit dem ersten Tage vor neben meinem Kopf zu schlafen, so ist sie mir ganz nah. Mittlerweile wandert sie zwar am Anfang vom Einschlafen noch auf mir hin und her, aber am Ende liegt sie immer am Kopf, am liebsten mit Körperkontakt zu mir.
Die Katzen haben relativ relaxed reagiert, bissl Fauchen hier, bissl Fauchen da, etwa die ersten zwei Tage, dann war es auch schon vorbei. Am dritten Tag haben sie schon verstanden das dieses kleine Wuffelmädchen jetzt hier wohnen wird.
Maxi hat überhaupt keine Probleme gemacht, er hat sich Hals über Kopf in die kleine Lady verliebt. Mir persönlich etwas zu stürmisch, und er hat immer geschaut ob sie auch ja noch da ist, aber nach ca. 3 Tagen hatte sich das auch normalisiert, oder besser gesagt etwas beruhigt, und man konnte wieder normal mit ihm Gassi gehen.

Zur Entwicklung von Maddy müsste ich eigentlich eine ganze Menge sagen, denn jetzt sieht man so langsam wie sie überhaupt ist. Sie ist so ganz anders als Maxi, sie kennt noch so wenig, und ich kann bei ihr nicht einfach wie bei Maxi "machen und es klappt".

Als sie zwei Wochen bei uns war, war ich mit der Maus erstmal bei unserer Tierärztin um die Krallen zu schneiden, und die war so nett sie auch kurz anzuschauen ohne dafür extra etwas zu nehmen, und dabei hat sie mir leider gesagt, dass die Zähne von Maddy hinten in Doppelreihe stehen. *seufz* Das war schon ein Schock für mich, denn auf den ersten Blick sah man es nicht. Nun bin ich seit dem am Überlegen ob ich die Verkäuferin frage, ob sie mir da etwas entgegen kommt, denn eigentlich hätte sie es wissen müssen/können. Andererseits hab ich es auch nicht bemerkt, wobei das wohl nicht für mich der Grund gewesen wäre, dass wir sie nicht nehmen. *seufz* Auf jeden Fall müssen die Zähne gezogen werden wenn sie nicht selbst ausfallen, das ist Fakt. Aber die Ärztin meinte, es reicht wenn wir das angehen wenn ich das Impfheft dann habe. Das bekomme ich aber erst Anfang November mit der letzten Rate. Vielleicht haben wir ja Glück und es tut sich noch was bis dahin, sonst gibt es Probleme, scheint wohl gar nicht so selten zu sein bei den ganz kleinen Hunden.

Gassigehen: Langsam schaffen wir immer etwas mehr Weg, nur das letzte Stück bei der grossen Runde trage ich Maddy, weil der Fussweg zu eng ist, und ich Angst habe sie springt mir auf die Fahrbahn. Sie rennt brav Maxi hinterher, eifert ihm bewusst auch nach. Maxi darf jetzt also grosser Bruder sein und zeigen wie brav man sein kann. ;) Klappt bisher super wenn beide zusammen sind. Allerdings lege ich bewusst Runden extra nur für Maxi, und Pipi, bzw. AA nur für Maddy, da sie sich mit Maxi scheinbar nicht darauf konzentrieren kann, und so einen Pipipunkt braucht. Dafür mache ich bewusst nur kleine Runden. Soll einfach nur darum gehen sich zu lösen für die kleine Maus.

Stubenreinheit: Katastrophe mit teilweise Erfolg. Das Problem ist, dass Maddy sehr sehr viel Angst hat. Sie pieselt bei positiv sowie negativ Stress einfach an Ort und Stelle los. Am Tag als wir bei der Tierärztin waren wurde ich vollgepieselt als ich Madame auf dem Arm hatte, weil ein grosser LKW an uns vorbei gefahren ist. Das lösen draußen klappt nicht immer, vor allem jetzt wo es kälter wird, daher habe ich mich jetzt für ein Welpenklo entschieden. Das klappte bisher eigentlich ganz gut, bis vor ein paar Tagen. Ich mache nichts anderes, und trotzdem finde ich Pfützchen an anderen Stelle, was mich ein wenig die Haare raufen lässt.

Charakter: Sie ist ein Angsthäschen. Man merkt leider wie wenig in der Prägephase passiert ist. Als sie zu uns kam war mir sofort klar, obwohl Maxi nur ein Monat älter war als er zu uns kam, zwischen den beiden liegen Welten. Sie kennt kaum was. Sie hat Angst vor Geräuschen. Sie hat Angst vor Höhe. Sie bleibt brav in meinem Stockwerk, sie geht die Treppen nicht runter, aber sie hat auch mega Angst wenn ich sie runter tragen will. Sind wir draußen zittert sie erstmal vor Angst. Sie versucht immer wieder meine Nähe, sobald wir anhalten schaut sie nach oben, am liebsten ist sie auf meinem Arm. *seufz* Aber ich versuche dagegen zu arbeiten.
Sie schlägt bei den kleinsten Geräuschen an, ist jetzt kein Dauerkläffer, aber gegen Maxi ein echter Unterschied, leider kann sie sich auch reinsteigern wenn sie Maxi bellen hört draußen. (Gott sei Dank kam es bisher nur einmal vor.) Sie kann regelrecht quieken dabei, Gott, dabei bricht mir das Herz, weil ich panisch werde. Ich weiss, das ist nicht gut, aber das hört sich so heftig an. Maxi bellt ganz anders, egal wieso oder weshalb.
Mittlerweile akzeptiert sie Stefan und verbellt ihn nicht mehr, was für mich gut ist, da ich so auch mal wieder raus kann. Das haben wir jetzt schon 3x über einen Nachmittag gemacht, und da Stefan dabei in meinem Zimmer blieb, um ihr ihre sichere Umgebung zu geben, klappte es super. Vorher hatten wir das Problem, wenn ich sie hoch gebracht habe zu Stefan hat sie sich panisch eingepieselt, das war am Anfang nur bei Gassirunden von Maxi, und deshalb haben wir das dann geändert, und das half. Bis zur Pubertät ist ja sowieso eher das Haus/die Umgebung die Welpen Sicherheit geben. Bei Maddy hat die Pubertät eher noch nicht eingesetzt, bei Maxi ging es ca. nen Monat nachdem er bei uns war los.

Dominanz: So klein wie Maddy auch ist, ihr Ego ist ziemlich gross, allerdings kommt das eher von ihrer Panik. Da sie auf meinem Bett sein darf denkt sie scheinbar sie ist hier Chef, das müssen wir dringend bearbeiten, denn das macht uns grad richtig Probleme.

Essen: Womit wir auch gleich beim nächsten Thema wären. Die kleine Maus isst gut, sehr gut. Man staunt immer wieder was in so ein kleines Wesen passt, aber soll sie ruhig essen, noch ist sie ein Welpe, besser als wenn sie das Futter verweigert. Sie bekommt genau wie Maxi Nassfutter, und als Leckerchen Trockenfutter. Ich habe zwar jetzt schon ein paar Mal gelesen Trockenfutter soll besser sein, ich habe aber keine Ahnung warum, und da Maxi eh nicht gern Trockenfutter frisst, bleibt das auch so. Was sie sehr gerne mag ist Gemüse und Obst. Das gibt es als Zugabe, und natürlich Kauknochen für die Zähne.
Was das aktuelle Problem ist, sie bellt Katzen und Maxi an sobald sie nur in die Nähe von egal welchem Napf kommen, ob was drin ist ist fast egal, sie umkämpf es wie ein Luchs. Ich weiss nicht ob sie zu wenig abbekommen hat da wo sie zuerst gewohnt hat, auf jeden Fall ist das ein Problem, weil Maxi sich unterordnet, und dann zuschaut wie sie frisst, das geht nicht. Das wird ein echt harter Weg ihr das abzutrainieren.

Schlafen: Wie schon erwähnt direkt neben meinem Kopf, und seit ihrem 8 Monatigem gibt es ein Körbchen neben meinem Kopf mit Kuschelkissen, welches sie allerdings nicht alleine "bewohnt". Romeo meinem Kater hat dieser es auch total angetan, und ich hab sie jetzt auch schon zusammen drin "erwischt". Das gefiel der kleinen Maus aber nicht so gut. Aber was soll ich machen? Romeo hat sich auch in diesen Korb verliebt, dabei wird sonst alles stehen gelassen. Tiere,...tz.

Zusätzlich hat die Maus jetzt ein wunderschönes süsses Geschirr mit passender Leine in rosa mit Blinkiiii bekommen, sowie eine weitere Leine, und ein kleines Norwegergeschirr. Ahhhhhh sie ist so klein und süss, einfach zauberhaft.

Am 11.09. ist Maddy 8 Monate geworden, und gestern am 21.09. ist sie schon 1 Monat bei uns zu Hause. Zurück geben, nein, das kann ich nicht mehr, sie bleibt! Ihr kleines zauberhaftes Mündchen, ihre Minizunge, ihre Nase, wenn ich sie anschaue möcht ich sie immer nur knutschen. Sie ist eine kleine wilde Maus, und seit ungefähr zwei Wochen spielt sie auch ganz lebendig öfter am Tag mit Maxi, wie könnte ich ihm seine kleine Freundin, die er doch so unglaublich doll liebt wieder wegnehmen? Und mein Herz würde fürchtbar weinen, nein das geht nicht, wir werden es auch mit beiden Hundchen schaffen, egal was böse Stimmen wieder besser wissen! Es ist und bleibt meine Entscheidung, immerhin bin ich erwachsen, und weiss was ich kann, oder auch nicht.

Aber ein Thema zum Schluss gibt es noch! Stefan hat sich nach etwa einer Woche zusammen gerissen, und mittlerweile sieht er es wohl auch als richtig das Maddy da ist. Maddy merkt das, da bin ich mir sicher, denn mit ziemlich genau diesem Zeitpunkt hat die Maus ihn nicht mehr verbellt, und hat sich von ihm auf den Arm nehmen lassen, und hat es auch genossen. Gestern erst sagte Stefan wie süss die Prinzessin ist, und er schaut sie an, und versinkt in ihren Äuglein. Das ist mir wichtiger, als Außenstehende, die mit der Situation eh nichts zutun haben. Aber mich wird es niemals ohne Tiere geben, ich brauche meinen kleinen Zoo wie die Luft zum Atmen!!! Eher entscheide ich mich gegen den Mann, als das ich sie aufgebe. ♥♥♥

Samstag, 22. August 2015

Neues Familienmitglied Maddy Mauseohr.

Ziemlich spontan, und relativ ungeplant machten ich mich am Freitag den 21.08.2015 zusammen mit Stefan auf den Weg nach Nürnberg. Blöder Weise ging es mir immernoch ziemlich schlecht, aber ich hatte ein Treffen ausgemacht um Hundchen zu sehen, kleine Yorkis. Ich hab ja von Anfang an gesagt Maxi soll einen Spielgefährten bekommen, nur wann war die Frage. Ich sah die kleinen Racker und in meinem Herzchen machte es "bling bling". Nur eine ganz kleine Lady mit 7 Monaten sollte noch ein neues zu Hause bekommen. Ich nahm sie auf den Arm, nachdem ich gefragt wurde ob ich nicht mal probekuscheln will, und was will ich sagen, die kleine Prinzessin, die dort "Mili" heißen sollte kuschelte sich sofort in meinen Arm, schmiegte sich an, und ließ sich kraulen und kraulen und kraulen! Sie wollte auch gar nicht mehr runter, sie schien einen Narren an mir gefressen zu haben. Dann nahm sie Stefan auch mal auf den Arm, und auch bei ihm kuschelte sie sofort. ♥♥♥ Dann fragte ich schließlich was sie für sie haben will, und wann ich sie mitnehmen könnte. *g* Ähm, kurz drauf habe ich den Vertrag geschrieben um sie zum Testen ob es klappt mitzunehmen. Hihi. 

Ihr Name, auf den sie eh noch nicht hört gefällt mir allerdings nicht, aber ich hatte sofort DIE Idee. Für ein Mädchen wollte ich gern immer "Madlin", wie die aus Fackeln im Sturm haben. Stefan meinte aber das seie blöd, und so kamen wir auf "Maddy". Ich habe mir jetzt aber überlegt, dass sie doch eine Prinzessin ist, und sie daher auch einen adligen Namen bekommen soll. Ihr voller Name ist jetzt "Melodie Madeline", und gerufen wird sie "Maddy" (gesprochen Meddi). Ich finde dieser Name steht ihr wunderbar, und sie hört sogar schon etwas darauf. ♥

Wir werden noch einen langen Weg mit viel lernen vor uns haben, denn die kleine Maus kennt noch nicht viel. Weder Gassi gehen und an der Leine laufen, noch ist sie wirklich stubenrein. Aber das werden wir auch hinbekommen. Wäre ja wohl gelacht. Was ich allerdings jetzt schon weiss, Katzenbabies stubenrein zu bekommen ist gegen einen Hund ein Kinderspiel. *seufz*

Montag, 13. Juli 2015

1. Geburtstag

Es ist unglaublich aber wahr, die letzten 3,5 Monate flogen einfach nur so dahin. Du hast dich so wunderbar bei uns eingelebt, hast mein Herz schneller als im Sturm erobert, selbst den Grummelbären Stefan hast du sofort für dich eingenommen. Du bist so klein, kleiner als die Tiger, aber dein Herz ist so riesig, ich konnte einfach nicht anders als dich zu lieben kleiner zauberhafter Wuffelmann, und das obwohl ich eigentlich eher die Katzenfrau bin. ♥

Du hast dich von einem fast schüchternen kleinen 8 Monate alten Yorkibaby zu einem selbstbewussten, manchmal vielleicht sogar etwas größenwahnsinnigen, aber außerordentlich liebevollen Hundeschatz entwickelt. Mittlerweile sind wir voll in der Pubertät, und man merkt du veränderst dich, aber lernst gleichzeitig auch wahnsinnig viel dazu.

Ich bin so glücklich, dass genau du in mein Leben gehopst bist, wenn gleich die Umstände weniger schön sind. Du bist das Beste was mir seit Langem passiert ist, du hast mein Herz berührt.

Alles alles liebe zu deinem Wufftag mein Schatz. ♥





In Liebe deine Mama. :-*